Hervorragender Innovationserfolg bei Drossbach

"Top 100"-Kategoriesieg für Maschinenbauer aus Rain am Lech / Lothar Späth ehrt Innovationsstärken des Mittelständlers

Rain am Lech -  Die Drossbach GmbH & Co. KG aus dem bayrischen Rain am Lech ist beim bundesweiten Unternehmensvergleich "Top 100" Sieger in der Kategorie "Innovationserfolg". Sie überzeugte bei der 16. Auflage des renommierten Wettbewerbs mit ihrer Unternehmensstrategie, deren Kernelement die Innovativität darstellt. Darüber hinaus erhält der Mittelständler für seine herausragenden innovativen Leistungen in den Bereichen "Innovationsmarketing", "Innovative Prozesse und Organisation", "Innovationsklima" sowie "Innovationsförderndes Top-Management" das Gütesiegel "Top 100". Die persönliche Übergabe des Preises und des Gütesiegels durch Mentor Lothar Späth erfolgt am 4. Juli, bei einem Festakt im Düsseldorfer Meilenwerk. Entgegengenommen wird die begehrte Auszeichnung von Marketing Director Michel Gschwendtner.

In der Kategorie "Innovationserfolg" wurde untersucht, welche Ergebnisse durch innovationsfördernde Maßnahmen erzielt werden konnten. Die Drossbach GmbH & Co. KG mit einem Umsatz von circa 41 Millionen Euro im Jahr 2007 konnte nahezu alle aktuellen Umsätze und Gewinne mit Innovationen und innovativen Verbesserungen der letzten drei Jahre machen. Beeindruckt haben die Bayern zudem mit hohen Einsparungen an Fertigungskosten, die im Jahr 2007 durch die Implementierung von Prozessinnovationen erzielt wurden.

Dies gelingt dem Entwickler und Hersteller von Rohrsystemen, die in den Bereichen Abwasser, Regenwasser, Drainage, Kabelschutz sowie Lüftungstechnik und Schornsteinbau eingesetzt werden, durch eine klar definierte Innovationsstrategie mit dem Namen "Corrugated Pipe Solutions" (CPS). Darin vereint sich das Know-how des Maschinenbaus und der Wellrohrfertigung mit den daraus entwickelten Serviceleistungen, die zuvor als zwei unabhängig operierende Divisionen fungierten. Diese Zusammenführung ist zum größten Innovationserfolg bei Drossbach geworden und ist die Basis der weiterführenden Unternehmensstrategie. "Innovationsmanagement bedeutet bei uns ein systematischen Planen, Entwickeln und Realisieren von Ideen für kundenorientierte Problemlösungen", so Geschäftsführer Hubert Krieger. Dafür zeichnet bei Drossbach ein eigenes Innovationsteam verantwortlich.

Um die Ehrung zu erhalten, musste sich das Unternehmen erfolgreich einem strengen zweistufigen Verfahren der Wirtschaftsuniversität Wien stellen. Prof. Dr. Nikolaus Franke bewertet die Innovationskraft der Bewerber und wählt die 100 Besten aus. Unter den diesjährigen „Top 100“ sind 49 nationale Marktführer sowie 17 Weltmarktführer. Auch die Ergebnisse in anderen Bereichen dokumentieren die Ausnahmestellung der „Top 100“, wie eine Vergleichsstudie der Wiener Forscher belegt. Danach sind die „Top 100“ beim Innovationserfolg etwa doppelt so erfolgreich wie die Mittelständler aus der Vergleichsgruppe. Sie erzielen 67 % ihres Gewinns mit Innovationen und innovativen Verbesserungen der letzten 3 Jahre – im strukturgleichen Sample sind es 35 %. Ein sogenanntes internes Risikokapital, also Geld, mit dem Mitarbeiter eigene innovative Ideen verfolgen können, gibt es bei 58 % der „Top 100“ – und lediglich bei 2 % der befragten „Durchschnittsmittelständler“. „Diese Zahl hat mich sehr beeindruckt, wenn auch nicht überrascht. Schließlich ist eine gewisse Risikofreude unabdingbar, wenn man radikale Neuerungen auf den Weg bringen und damit erfolgreich sein will“, so Prof. Franke. Umso stolzer ist man bei Drossbach auf den Kategoriesieg und den Platz unter den „Top 100“, wie Krieger bestätigt: „Wir zählen jetzt zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Alle 100 Unternehmen werden in dem von Späth herausgegebenen Buch „Top 100 – Die 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand“ sowie auf der Website www.top100.de präsentiert. Organisiert wird die Mittelstandsinitiative von der Überlinger compamedia GmbH. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 342 Unternehmen bei „Top 100“ beworben. Die nächste Runde des renommierten Mittelstandspreises startet im September 2008.

Mentor, Projektpartner und wissenschaftliche Leitung
Mentor des Projektes ist Lothar Späth. Projektpartner sind die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., das RKW – Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V., der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) sowie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Medienpartner ist die Süddeutsche Zeitung. Die wissenschaftliche Leitung obliegt Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien.  

Ansprechpartner
Christian Albinus
Tel: + 49 90 90 . 702 - 0
Kontakt